Bild von Cara aus dem Mediationsnetzwerk "Mediation @ Witzenhausen"
 Cara Leisner (Mediation @ WIZ)

Cara Leisner

Der Moment, wenn Menschen zu der Klarheit kommen, um welche Bedürfnisse es Ihnen selbst und der Person geht, die Ihnen im Konflikt gegenübersteht und sich wieder einander zuwenden können, um gemeinsam eine Lösung zu finden, begeistert mich.

Nach Witzenhausen gekommen bin ich über mein Studium. Während des Lebens und Arbeitens auf unterschiedlichen landwirtschaftlichen Höfen und zwei Sommern als Sennin auf der Alp gelangte ich zunehmend zu der Erkenntnis, dass neben dem fachlichen Wissen vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen entscheiden, ob gutes Arbeiten möglich ist. Ich wünschte mir mehr Handwerkszeug zu erlernen, um Konflikten im Alltag besser begegnen zu können. Daraufhin entschied ich mich, eine nebenberufliche Ausbildung bei der a.k.demie für Mediation und Training in Kassel zur zertifizierten Mediatorin zu absolvieren, welche ich im Frühjahr 2024 erfolgreich beendete. Jetzt bin ich freudig und gespannt, die gelernten Inhalte in der Praxis anzuwenden.

Das ist mir wichtig: Höfe stärken, Gemeinschaftsprozesse begleiten, Verletzlichkeit macht stark.
Bild von David aus dem Mediationsnetzwerk "Mediation @ Witzenhausen"
David Loesche (Mediation @ WIZ)

David Loesche

Bei meiner Arbeit in der Landwirtschaft, in Projektteams und in gemeinnützigen Vereinen habe ich erlebt, wie sich Gruppen durch interne Streitigkeiten selbst am Erreichen ihrer Ziele hindern können. Als Teil der Gruppe schien mir in manchen Konflikten eine Veränderung zum Besseren schwer vorstellbar. Darum habe ich mich gefragt, ob es nicht Methoden gibt, die dabei helfen, mit Konflikten besser umzugehen. Eine dieser Methoden bietet Mediation.

Darum habe ich mich entschieden, eine Mediationsausbildung beim Brückenschlag e.V. zu absolvieren. Nun unterstütze ich Menschen dabei, Konflikte besser zu verstehen und dadurch einen Ausweg aus belastenden Streits zu finden. Es ist mir wichtig, dass alle Beteiligten die Chance bekommen, besser verstanden zu werden. Das ist der Schlüssel dafür, gemeinsame Lösungen zu finden, die den beiden Konfliktparteien im Eifer des Gefechts verborgen blieben.

Darüber hinaus moderiere ich Dialogveranstaltungen zu kontroversen politischen Themen. Denn auch auf gesellschaftlicher Ebene kann es hilfreich sein, das gegenseitige Verständnis zu fördern, um zu großen Konfliktthemen gemeinsame Lösungen zu finden.

Das ist mir wichtig: Menschen unvoreingenommen begegnen und neugierig bleiben - auch wenn es im ersten Moment schwer fällt.
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Frieda Gier (Mediation @ WIZ)

Frieda Gier

Als Vermessungsingenieurin und Softwareentwicklerin habe ich ursprünglich einen ganz anderen beruflichen Hintergrund. Über meine Arbeit im Personalrat habe ich erlebt, wie Streit und ungelöste Konflikte uns im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlagen können.

Weil ich überzeugt davon bin, dass es auch anders geht, habe ich eine Mediationsausbildung beim Brückenschlag e.V. absolviert. Heute arbeite ich als Scrum Masterin in einem Software-Entwicklungsteam und studiere berufsbegleitend Organisationsentwicklung. Gemeinsam mit einem Kollegen betreue ich die Beschwerdestelle bei Diskriminierung am Arbeitsplatz - auch da sind häufig Konflikte im Spiel. Neben der persönlichen, menschlichen Ebene interessiert mich der Einfluss, den unsere (Arbeits-)Umgebung auf unser Miteinander haben kann.

Das bringe ich mit: Mediationsausbildung nach Mediationsgesetz und den Standards des Bundesverbands Mediation e.V., Mediation in Teams und Gruppen, Change und Diversity Management, Organisationsentwicklung, agile Methoden

Das ist mir wichtig: Menschen auf Augenhöhe begegnen, zu Beteiligten machen. Demokratie, gelebte Vielfalt und Nachhaltigkeit.
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Susanne May (Mediation @ WIZ)

Susanne May

Mit der Lehre in einem landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb habe ich gelernt, wie viel Kraft es mich kostet, wenn Konflikte unbearbeitet bleiben. Weil mich die Landwirtschaft begeistert, war mir klar, dass ich auch in Zukunft mit Menschen auf engem Raum zusammen arbeiten und wohnen möchte.

Also begann ich die Mediationsausbildung und habe so viel über mich und meine Art mit Konflikten umzugehen gelernt. Die Ausbildung habe ich mit einer Crowdfunding Kampagne finanziert.

Mein Ziel ist es, landwirtschaftliche Betriebe zu unterstützen. Besonders, wenn ein Konflikt das Fortbestehen eines Hofes bedroht.

Ich habe die Mediationsausbildung entsprechend den Ausbildungsstandards des BM e.V. und der Ausbildungsverordnung des Mediationsgesetztes bei Armin Torbecke – KonfliktTransfirmation 2025 abgeschlossen. 

Das ist mir wichtig: Landwirtschaft, Leben in Gemeinschaft, Familie, Politische Prozesse
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